Klingt wie Kindheit: Nettes Quiz mit ein paar Macken

3 Minuten

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Werbung, weil ich ein kostenloses Rezensionsexemplar erhalten habe.

Kennst du das? Du spielst ein Quiz. Und du weißt fast jede Antwort. Oder gar keine. Genau das ist mir bei „Klingt wie Kindheit“ passiert. Hier erzähle ich dir, wie das Spiel läuft und was mich gestört hat.

Klingt wie Kindheit: Früher war mehr Bandsalat


Spielautor:in

Oetinger Media
Verlag

2026
Erscheinungsjahr

2 – 10
Spieleranzahl

30 Min.
Spielzeit

14+
Altersempfehlung

0.00 / 5
Schwierigkeit

7 / 10
BGG Bewertung

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So funktioniert Kling wie Kindheit

Die Regeln sind einfach. Du teilst dich in Teams auf. Ein Spieler zieht eine Karte. Dann passiert eines von drei Dingen:

  • Du stellst eine Frage.
  • Du machst Pantomime.
  • Du erklärst ein Wort. Aber bestimmte Wörter darfst du dabei nicht sagen.
  • Oder eine Audiodatei wird abgespielt.

Rät dein Team richtig, gehört euch die Karte. Jede Karte zählt einen Punkt. Das erste Team mit 10 Punkten gewinnt. Fertig ist die Runde.

Kling wie Kindheit - Das schaff ich locker ;)
Kling wie Kindheit – Das schaff ich locker 😉

Der Einstieg ist kinderleicht

Karte ziehen. Vorlesen. Lösen. Mehr braucht es nicht. Jeder versteht das sofort. Das macht das Spiel super einsteigerfreundlich.

Es gibt auch richtig viele Karten. Das klingt erstmal nach hohem Wiederspielwert. Doch da liegt schon mein erstes Problem.

Kling wie Kindheit - Plüschige Puppen die in einer Allee zusammenleben
Kling wie Kindheit – Plüschige Puppen die in einer Allee zusammenleben

Zu leicht oder gar nicht lösbar

Bei mir gab es kaum etwas dazwischen. Entweder kannte ich die Antwort sofort. Oder ich hatte keine Chance. Der Grund: Viele Fragen drehen sich um ganz bestimmte Serien: Lassie, alles von Astrid Lindgren, Pumuckl und Pettersson und Findus (letztere kenn’ ich nicht).

Bei den Superhelden blieb das Spiel fast komplett im DC-Universum. Figuren wie Xena, Herkules oder alles aus dem Marvel-Kosmos fehlten mir total. Vermutlich hatte das Spiel dafür einfach keine Lizenz.

Klingt wie Kindheit - Was sich wohl hinter diesem QR Code verbirgt
Klingt wie Kindheit – Was sich wohl hinter diesem QR Code verbirgt

Anders sah es beim Quiz „Früher war mehr Bandsalat“ aus. Dort ging es um klassische VHS-Kassetten, Walkman und Gameboy. Hier kannte ich fast alles. Das war schön, aber ehrlich gesagt auch etwas einfach.

Große Teams machen mehr Spaß

Ich vermute: Je größer die Teams, desto mehr Spaß macht die Runde. Aber das hat auch einen Haken. Bei fünf Leuten pro Team weiß fast immer irgendjemand die Antwort. Das macht das Raten leichter. Vielleicht zu leicht.

Die Qualität stimmt

Das Spiel kommt mit kleinen Schubboxen. Daraus zieht ihr eure Karten. Das ist ein netter Zufallsfaktor. Handwerklich macht das Spiel also einiges richtig.

Klingt wie Kindheit - Schöne Box zum Karten Raussziehen
Klingt wie Kindheit – Schöne Box zum Karten Raussziehen

Ein echter Fehler bei den Jahreszahlen

Jetzt kommt mein größter Kritikpunkt. Bei Fragen mit Jahreszahlen war immer Antwort B richtig. Das habe ich schnell bemerkt. Danach war der Spaß an diesen Fragen dahin. So ein Muster darf einfach nicht passieren.

Kling wie Kindheit – Mhh irgendwie immer Antwort b

Mein Fazit zu Klingt wie Kindheit

Das Spiel ist ein klassisches Quiz. Wenn du Pippi Langstrumpf liebst und alten Nerdkram magst, hast du hier einen netten Quizabend. Aber Achtung: Die Teams liegen fast immer eng beieinander. Am Ende entscheidet oft nur Glück, wer gewinnt.

Ein echtes Highlight waren für mich die Audiodateien. Manchmal war es ein Hörspiel. Du musstest raten, welche Person gerade spricht. Manchmal waren es Soundeffekte. Zum Beispiel der Piepton, wenn sich früher das Modem eingewählt hat. Das fand ich richtig charmant.

Trotzdem: Auch diese Fragen waren am Ende zu einfach. Das große „Ich weiß es!“-Gefühl kam bei mir nicht so richtig auf.

Mein Urteil: Solides Quiz für Familien, wo alle schon was älter sind. Oder Kinder die mit dem alten Kram groß geworden sind.

Klingt wie Kindheit: Früher war mehr Bandsalat

2026 – Oetinger Media
Cover

2 – 10
Spieleranzahl

14+
Altersempfehlung

30 Min.
Spielzeit

0.00 / 5
Schwierigkeit

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Wer schreibt hier?

Hey, ich bin Désirée und spiele Brettspiele, seit ich 6 Jahre alt bin – mit Pausen. Was mit Max Mümmelmann und Packesel angefangen hat, ist heute Gloomhaven, Brass oder Terraforming Mars.

Seit Ende 2020 spiele ich wieder sehr regelmäßig moderne Brettspiele. So um die 600+ Partien im Jahr und bereits mehr als 500+ Brettspiele.

Da ich gerne schreibe, ist dieser Blog entstanden. Ich freue mich über deine Unterstützung, indem du meine Beiträge teilst oder kommentierst. Und die Links benutzt (die großen pinken Buttons oben).

Wenn ich keine Brettspiele spiele, dann lese ich ein Regelheft oder ein Buch oder verbringe die Zeit mit meiner Familie in einem Freizeitpark.

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