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Kennst du das? Du spielst ein Quiz. Und du weißt fast jede Antwort. Oder gar keine. Genau das ist mir bei „Klingt wie Kindheit“ passiert. Hier erzähle ich dir, wie das Spiel läuft und was mich gestört hat.
Klingt wie Kindheit: Früher war mehr Bandsalat
Spielautor:in
Oetinger Media
Verlag
2026
Erscheinungsjahr
2 – 10
Spieleranzahl
30 Min.
Spielzeit
14+
Altersempfehlung
0.00 / 5
Schwierigkeit
7 / 10
BGG Bewertung
Unser Bestpreis
UVP
22,00 €
Angebot (inkl. Versand)
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So funktioniert Kling wie Kindheit
Die Regeln sind einfach. Du teilst dich in Teams auf. Ein Spieler zieht eine Karte. Dann passiert eines von drei Dingen:
- Du stellst eine Frage.
- Du machst Pantomime.
- Du erklärst ein Wort. Aber bestimmte Wörter darfst du dabei nicht sagen.
- Oder eine Audiodatei wird abgespielt.
Rät dein Team richtig, gehört euch die Karte. Jede Karte zählt einen Punkt. Das erste Team mit 10 Punkten gewinnt. Fertig ist die Runde.

Der Einstieg ist kinderleicht
Karte ziehen. Vorlesen. Lösen. Mehr braucht es nicht. Jeder versteht das sofort. Das macht das Spiel super einsteigerfreundlich.
Es gibt auch richtig viele Karten. Das klingt erstmal nach hohem Wiederspielwert. Doch da liegt schon mein erstes Problem.

Zu leicht oder gar nicht lösbar
Bei mir gab es kaum etwas dazwischen. Entweder kannte ich die Antwort sofort. Oder ich hatte keine Chance. Der Grund: Viele Fragen drehen sich um ganz bestimmte Serien: Lassie, alles von Astrid Lindgren, Pumuckl und Pettersson und Findus (letztere kenn’ ich nicht).
Bei den Superhelden blieb das Spiel fast komplett im DC-Universum. Figuren wie Xena, Herkules oder alles aus dem Marvel-Kosmos fehlten mir total. Vermutlich hatte das Spiel dafür einfach keine Lizenz.

Anders sah es beim Quiz „Früher war mehr Bandsalat“ aus. Dort ging es um klassische VHS-Kassetten, Walkman und Gameboy. Hier kannte ich fast alles. Das war schön, aber ehrlich gesagt auch etwas einfach.
Große Teams machen mehr Spaß
Ich vermute: Je größer die Teams, desto mehr Spaß macht die Runde. Aber das hat auch einen Haken. Bei fünf Leuten pro Team weiß fast immer irgendjemand die Antwort. Das macht das Raten leichter. Vielleicht zu leicht.
Die Qualität stimmt
Das Spiel kommt mit kleinen Schubboxen. Daraus zieht ihr eure Karten. Das ist ein netter Zufallsfaktor. Handwerklich macht das Spiel also einiges richtig.

Ein echter Fehler bei den Jahreszahlen
Jetzt kommt mein größter Kritikpunkt. Bei Fragen mit Jahreszahlen war immer Antwort B richtig. Das habe ich schnell bemerkt. Danach war der Spaß an diesen Fragen dahin. So ein Muster darf einfach nicht passieren.

Mein Fazit zu Klingt wie Kindheit
Das Spiel ist ein klassisches Quiz. Wenn du Pippi Langstrumpf liebst und alten Nerdkram magst, hast du hier einen netten Quizabend. Aber Achtung: Die Teams liegen fast immer eng beieinander. Am Ende entscheidet oft nur Glück, wer gewinnt.
Ein echtes Highlight waren für mich die Audiodateien. Manchmal war es ein Hörspiel. Du musstest raten, welche Person gerade spricht. Manchmal waren es Soundeffekte. Zum Beispiel der Piepton, wenn sich früher das Modem eingewählt hat. Das fand ich richtig charmant.
Trotzdem: Auch diese Fragen waren am Ende zu einfach. Das große „Ich weiß es!“-Gefühl kam bei mir nicht so richtig auf.
Mein Urteil: Solides Quiz für Familien, wo alle schon was älter sind. Oder Kinder die mit dem alten Kram groß geworden sind.
Klingt wie Kindheit: Früher war mehr Bandsalat
2026 – Oetinger Media
2 – 10
Spieleranzahl
14+
Altersempfehlung
30 Min.
Spielzeit
0.00 / 5
Schwierigkeit
Unser Bestpreis
UVP
22,00 €
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