Werbung, weil ich ein kostenloses Rezensionsexemplar erhalten habe.
Anmerkung: Bei dem Beitrag handelt es um eine KI-Zusammenfassung meines Video-Scripts.
Wir haben Reforest mehrfach gespielt, zu zweit und solo. Hier erfährst du, wie es sich spielt und wie viel Interaktion es gibt. Zudem beleuchten wir den Spielwert und für wen sich der Kauf lohnt. Und wir beantworten die wichtigste Frage: Ist es besser als Mischwald?
Reforest
Sébastien Bernier-Wong
Spielautor:in
Firestarter Games
Verlag
2024
Erscheinungsjahr
1 – 4
Spieleranzahl
30 – 60 Min.
Spielzeit
14+
Altersempfehlung
2.55 / 5
Schwierigkeit
7.5 / 10
BGG Bewertung
Unser Bestpreis
UVP
19,00 €
Angebot (inkl. Versand)
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So funktioniert Reforest
Der Ablauf ist einfach. Du machst nur zwei Dinge: Kartenziehen oder Pflanzen in deine Auslage spielen.
Pflanzen kosten Ressourcen, das steht links oben auf der Karte. Du bezahlst, indem du andere Karten abwirfst oder Energie ausgibst.
Du baust dabei eine Pflanzenpyramide: unten drei Pflanzen, darüber zwei, oben eine. Links auf der Karte siehst du, in welchem Bereich du sie ausspielen darfst.

Warum das Ganze? Es gibt zwei Gründe:
- Symbole sammeln: Tiere ziehen in deinen Lebensraum ein, wenn du genug Symbole an deinen Pflanzen sammelst.
- Siegpunkte: Die Pflanzen bringen Punkte, und du versuchst, in die Höhe zu bauen.
Eine Regel ist wichtig: Wenn du eine Pflanze auf eine andere baust, erfordert sie eine größere Höhe. Und wenn du eine Pflanze mit Sonnensymbol überbaust, drehst du sie um und sie wandelt sich in Energie um. Das finden wir thematisch gut gelöst.
Jede Karte besitzt eine Fähigkeit. Manche wirken sofort, zum Beispiel bringen sie dir Karten. Andere sind passiv und erhöhen dein Handkartenlimit. Es gibt Karten, die erst bei einem bestimmten Ereignis auslösen. Die waren für uns nicht intuitiv, und wir spielten sie am Anfang falsch. Keine Sorge, das sitzt schnell.
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Wo steckt der Spielspaß?
Wie bei Mischwald legst du zu Beginn viele Karten aus dem Spiel beiseite. Zu zweit hatten wir beispielsweise nur 50 Karten. Das bedeutet: Du siehst viele Karten nicht und arbeitest mit dem, was da ist.
Taktiker freuen sich darüber, Strategen ärgern sich vielleicht. Es kommen nicht immer die Karten, die du gerne hättest. Das macht den Reiz aus: aus begrenzten Karten das Beste herausholen.
Der zweite Spaßfaktor ist deine Auslage. Wie kombinierst du die Karten am besten? In einer Partie hatte ich zum Beispiel viele Farne, die sich gegenseitig begünstigten. Die eine machte die nächste billiger, und jede weitere brachte mir eine neue Karte. Solche Kombis perfekt zu treffen und dir eine gute Engine zu bauen, das macht Spaß.
Wie ist die Downtime?
Wir sind beide schnelle Spieler, bei uns dauert es deshalb nicht lange. Wer es richtig durchdenken möchte, kann das natürlich: Welche Pflanze lege ich, welche werfe ich dafür ab? Vor allem zu viert ist das Planen begrenzt möglich, weil sich die Kartenauslage bis zum eigenen Zug komplett ändert.
Trotzdem: Wir bewegen uns im akzeptablen Bereich. Du denkst zwischendurch über deine Karten nach. Und wenn jemand am Tisch maßlos übertreibt, ist das eher ein Problem des Spielers als des Spiels.

Glück oder Strategie?
Reforest ist ein taktisches Spiel. Die Antwort lautet: eine Mischung aus beidem. Du hast wenige Karten und machst das Beste daraus. Und deine Entscheidung kann gut oder schlecht sein. Du hast also viel Einfluss.
Je nach Kartenmix hast du mehr oder weniger Glück. Wenn du wie ich fünf Farne bekommst, die sich alle pushen, ist das ein großer Vorteil. Verlassen würde ich mich darauf nicht, denn jede Partie läuft anders.
Wie viel Interaktion gibt es?
Ehrlich gesagt: nicht viel. Reforest ist ein klassisches Solitärspiel für mehrere Personen, denn jeder baut seine Auslage. Spieler klauen gelegentlich eine Karte. Ab und zu profitierst du von Effekten, wenn jemand anderes etwas tut. Das war es.
Gestritten wird um die Tiere. Wer die zahlreichsten passenden Symbole ausliegen hat, bekommt das Tier. Bei Gleichstand entscheidet erst das nächste Tier; bei uns war das sogar erst beim dritten der Fall.
Das hat Vorteile: Reforest funktioniert solo genau so gut wie mit mehreren. Wir würden sogar sagen: Solo ist die beste Art, es zu spielen. Du battelst dich mit dir, und das Spielgefühl bleibt gleich.

Wie hoch ist der Wiederspielwert?
Extrem hoch. Du siehst in jeder Partie nur einen Teil der Karten und baust daraus etwas. Nach dem Motto „Ich spiele immer auf Farne, und das war’s“ funktioniert nicht. Du passt dich jedes Mal neu an, und die anderen schnappen dir gute Karten weg.
Dazu kommen die Tiere und die Module. Unser Tipp: Nimm sie unbedingt mit rein!
Da werfen zum Beispiel Spieler Energie ab, oder sie holzen ab und der größte Baum weicht. Das bringt Dynamik ins Spiel, und es ist nicht mehr von Anfang an klar, wer das Tier bekommt. Wir würden Reforest nur noch mit Modulen spielen.
Material und wie man es anwendet
Das Material überzeugt: Die Karten sind dick, die Optik ist ansprechend. Uns fiel sofort auf, dass es verdächtig nach Flügelschlag aussieht. Kein Wunder, das Design lehnt sich klar daran an. Wenn du Flügelschlag optisch und vom Material her magst, wird dir Reforest gefallen.

Kritik gibt es bei der Symbolsprache:
- Die Symbole auf den Karten sind sehr klein.
- Manche Symbole sehen sich zu ähnlich, vor allem die Wassersymbole. In einer Partie deutete ich das falsch und spielte dadurch besser, als ich durfte.
Die Spielregeln sind grundsätzlich gut geschrieben. Eine Stelle war allerdings missverständlich: wie man Karten unterschiebt. Wir dachten, das gilt für Symbole, gemeint war aber Energie. In einer Partie hatten wir dadurch volle Reihen. Wir hörten, dass die Redaktion das in den nächsten Ausgaben klarer beschreibt.
Dies ist für den Sieg entscheidend: Du wertest jede Reihe einzeln, und es zählt die Reihe mit den wenigsten Karten. Du versuchst, hoch und gleichmäßig zu bauen.

Unser Fazit: Für wen ist Reforest?
Reforest ist für dich, wenn …
- du Mischwald und Flügelschlag liebst und gerne noch mehr davon hättest,
- dir Mischwald zu simpel war,
- du die zusätzliche Denkebene magst. Diese entsteht, weil du höher baust, die Symbole nutzt, die Sonnenpflanzen einsetzt, um die Tiere wetteiferst und die Module einbindest.
Du bekommst ein Spiel, und wir sagen: Damit wirst du glücklich.
Eher nichts für dich, wenn …
- du Mischwald und Flügelschlag im Regal hast und keinen weiteren solitären Kartenspiel-Tischbauer brauchst,
- du dir mehr Interaktion am Tisch wünschst.
So geht es uns; wir behalten Reforest nicht in unserer Sammlung.
Und die Frage aller Fragen: besser als Mischwald? Komplizierter und tiefer, aber nicht zwingend besser. Es kommt darauf an, ob du diese Ebene suchst und ein weiteres Kennerspiel in deine Sammlung brauchst.
Reforest
2024 – Firestarter Games
1 – 4
Spieleranzahl
14+
Altersempfehlung
30 – 60 Min.
Spielzeit
2.55 / 5
Schwierigkeit
Unser Bestpreis
UVP
19,00 €
Angebot (inkl. Versand)
24,00 € (+26%)


